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Das sind die beliebtesten Weißwein Produkte

Entdecken Sie die Welt des Weißweins: Eine Reise für jeden Anlass

Bei Bestellt.de erwartet Sie eine erlesene Auswahl an Weißweinen, die darauf ausgelegt ist, jeden Gaumen zu erfreuen und jeden Anlass zu veredeln. Ob Sie nach einem leichten und spritzigen Begleiter für einen Sommerabend suchen, einem vollmundigen Tropfen zu einem festlichen Menü oder einem eleganten Aperitif – unsere Kategorie Weißwein bietet die perfekte Lösung. Wir haben sorgfältig Weine aus den renommiertesten Anbaugebieten der Welt zusammengestellt, von den sonnenverwöhnten Hängen Italiens und Frankreichs bis hin zu den innovativen Weingütern Deutschlands und Österreichs, um Ihnen ein unvergleichliches Geschmackserlebnis zu ermöglichen. Diese Vielfalt richtet sich an Weinliebhaber jeder Erfahrungsstufe, vom Einsteiger, der erste Entdeckungen machen möchte, bis zum Kenner, der nach besonderen Tropfen sucht.

Worauf Sie beim Kauf von Weißwein achten sollten: Ein Leitfaden

Die Auswahl des richtigen Weißweins kann angesichts der schier endlosen Vielfalt eine Herausforderung sein. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Rebsorte: Jede Rebsorte hat ihre eigenen charakteristischen Aromen und Eigenschaften. Riesling beispielsweise ist bekannt für seine Fruchtigkeit und Säure, während Chardonnay von Cremigkeit und komplexen Aromen geprägt sein kann. Sauvignon Blanc besticht oft durch seine Kräuter- und Zitrusnoten.
  • Anbaugebiet: Klima und Terroir spielen eine entscheidende Rolle. Weine aus kühleren Regionen tendieren zu mehr Säure und Frische, während wärmere Gebiete vollmundigere, reifere Fruchtaromen hervorbringen. Bekannte Regionen sind die Mosel und Rheingau für Riesling, das Burgund für Chardonnay oder die Loire für Sauvignon Blanc.
  • Jahrgang: Der Jahrgang kann die Qualität und den Charakter eines Weins maßgeblich beeinflussen. Insbesondere bei lagerfähigen Weißweinen wie z.B. bestimmten Rieslingen oder Chardonnays kann ein guter Jahrgang für eine höhere Komplexität und ein längeres Entwicklungspotenzial sorgen.
  • Restzuckergehalt: Dieser bestimmt, ob ein Wein trocken, halbtrocken, lieblich oder süß ist. Für Liebhaber trockener Weine sind „trocken“ oder „brut“ (bei Sekt) die richtigen Bezeichnungen. Für süßere Varianten finden Sie Begriffe wie „halbtrocken“, „lieblich“ oder „süß“.
  • Ausbau und Stilistik: Manche Weißweine werden im Edelstahltank ausgebaut, was ihre Frische und Fruchtigkeit betont. Andere reifen in Holzfässern (oft Eichenholz), was ihnen mehr Körper, Komplexität und Aromen von Vanille oder Toast verleihen kann. Dies ist besonders bei bestimmten Chardonnay-Stilen üblich.
  • Speiseempfehlung: Überlegen Sie, zu welchem Gericht der Wein serviert werden soll. Leichte, trockene Weißweine passen gut zu Fisch und Meeresfrüchten, während vollmundigere, cremige Weine auch zu Geflügel oder kräftigeren Gerichten harmonieren können.
  • Zertifizierungen und Nachhaltigkeit: Achten Sie auf Siegel wie Bio, Demeter oder Fair-Trade, wenn Ihnen ökologische und soziale Aspekte wichtig sind. Diese Zertifizierungen stehen für nachhaltigen Weinbau und oft für eine höhere Produktqualität.

Beliebte Weißwein-Rebsorten und ihre Charakteristika

Die Welt der Weißweine ist reich an faszinierenden Rebsorten, jede mit ihrem einzigartigen Profil. Das Verständnis dieser Unterschiede ist der Schlüssel zur Entdeckung Ihres Favoriten.

  • Riesling: Eine deutsche Ikone, bekannt für seine lebendige Säure, eine breite Palette an Fruchtaromen (von grünen Äpfeln und Zitrusfrüchten bis hin zu Pfirsich und Aprikose) und seine bemerkenswerte Fähigkeit zur Lagerung, bei der sich das Aromenspektrum zu komplexen Nuancen von Petrol und Honig entwickelt.
  • Chardonnay: Eine weltweit verbreitete Rebsorte, die sich je nach Terroir und Ausbau stark variieren kann. Von schlanken, mineralischen Varianten aus kühlen Regionen bis hin zu vollmundigen, buttrigen Weinen mit Aromen von tropischen Früchten, Vanille und gerösteten Nüssen, insbesondere wenn sie im Holzfass gereift sind.
  • Sauvignon Blanc: Berühmt für seine knackige Säure und ausgeprägten Aromen von grünen Paprika, Stachelbeeren, Zitrusfrüchten und manchmal exotischen Früchten. Loire-Weine wie Sancerre oder Pouilly-Fumé sind klassische Beispiele, ebenso wie neuseeländische Vertreter mit intensiver Frucht.
  • Grauburgunder (Pinot Gris/Grigio): Zeigt eine Bandbreite von leicht und trocken mit Noten von Birne und Nüssen (oft Grigio in Italien) bis hin zu körperreicher, würziger und teils leicht süßlicher Variante (oft Gris in Frankreich und Deutschland), mit Aromen von Apfel, Quitte und manchmal Rauch.
  • Gewürztraminer: Ein aromatischer Wein mit unverkennbaren Düften von Litschi, Rosen und exotischen Gewürzen. Oft mit einer leichten Süße ausgestattet, passt er hervorragend zu asiatischer Küche und würzigen Gerichten.
  • Weißburgunder (Pinot Blanc): Eine vielseitige Rebsorte, die oft einen milden Säuregehalt und Aromen von Äpfeln, Birnen und Mandeln aufweist. Sie ist bekannt für ihre Eleganz und Balance.

Die Kunst der Weißwein-Herstellung: Von der Traube ins Glas

Die Herstellung von Weißwein ist ein delikater Prozess, der darauf abzielt, die Frische, Fruchtigkeit und Eleganz der Trauben zu bewahren. Im Gegensatz zur Rotweinbereitung werden die meisten Weißweine ohne Kontakt mit den Beerenschalen vergoren. Dies verhindert die Extraktion von Tanninen und die charakteristische rote Farbe. Die Gärung erfolgt oft bei kühleren Temperaturen, um die fruchtigen Aromen zu erhalten.

Gärung: Nach der Pressung der Trauben wird der Saft (Most) mit Hefe versetzt, die den Zucker in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. Die Temperaturkontrolle ist hierbei essenziell.

Ausbau: Hier unterscheiden sich die Stile erheblich. Viele Weißweine reifen in Edelstahltanks, um ihre primären Fruchtaromen zu betonen und eine knackige Säure zu bewahren. Dies ist typisch für frische, jugendliche Weine wie viele Rieslinge oder Sauvignon Blancs. Andere Weißweine, insbesondere Chardonnays, können in Holzfässern, oft aus Eiche, ausgebaut werden. Dies verleiht ihnen mehr Körper, Komplexität, feine Tannine und Aromen von Vanille, Toast oder Gewürzen. Eine malolaktische Gärung (Umwandlung von Äpfelsäure in Milchsäure) kann ebenfalls zu einer cremigeren Textur und geringeren Säure führen.

Filtration und Abfüllung: Bevor der Wein in die Flasche kommt, wird er oft gefiltert, um Trubstoffe zu entfernen und die Klarheit zu gewährleisten. Moderne Techniken minimieren dabei den Verlust an Aroma und Geschmack.

Besonderheiten: Einige Weißweine, wie z.B. Eisweine oder edelsüße Auslesen, werden durch spezielle Techniken wie das Einfrieren der Trauben am Stock (Eiswein) oder das Auftreten von Edelfäule (Botrytis cinerea) hergestellt, was zu hochkonzentrierten, süßen und komplexen Weinen führt.

Tabelle: Weißwein-Klassifizierung nach Körper und Aromatik

StilrichtungKörperAromenBeispieleGeeignet für
Leicht & FrischLeichtGrüner Apfel, Zitrusfrüchte, weiße Blüten, mineralischRiesling Kabinett (trocken), Pinot Grigio, Vermentino, Vinho VerdeAperitif, leichte Fischgerichte, Salate, Meeresfrüchte
Fruchtig & AusgewogenMittelPfirsich, Aprikose, Birne, manchmal Kräuter oder tropische FrüchteGrauburgunder, Sauvignon Blanc (nicht zu grasig), Weissburgunder, Grüner VeltlinerGeflügel, Pasta mit leichten Saucen, mildere Käsesorten, Steinbutt
Vollmundig & KomplexVollReife Frucht (Mango, Ananas), Vanille, Butter, Toast, Nüsse, Honig (bei Reife)Chardonnay (fassgereift, z.B. aus Burgund oder Kalifornien), Viognier, gereifter Riesling (Spätlese/Auslese)Fisch in Sahnesauce, Kalbfleisch, Hummer, reife Käsesorten
Aromatisch & WürzigMittel bis VollLitschi, Rose, exotische Gewürze, Ingwer, Honig (bei Süße)Gewürztraminer, Gelber Muskateller, Scheurebe (oft edelsüß)Asiatische Küche, Currys, scharfe Speisen, Foie Gras

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Weißwein

Was ist der Unterschied zwischen einem trockenen und einem lieblichen Weißwein?

Der Unterschied liegt im Restzuckergehalt. Ein trockener Weißwein hat sehr wenig Zucker (maximal 4 Gramm pro Liter, oder bis zu 9 Gramm, wenn die Gesamtsäure nicht mehr als 2 Gramm pro Liter darunter liegt – laut EU-Weinverordnung). Er schmeckt daher wenig süß bis gar nicht süß. Ein lieblicher Weißwein hat einen höheren Restzuckergehalt (zwischen 12 und 45 Gramm pro Liter), was zu einer spürbaren Süße im Geschmack führt.

Welcher Weißwein passt am besten zu Fischgerichten?

Leichte, trockene Weißweine mit guter Säure sind oft die beste Wahl zu Fisch. Klassiker sind Sauvignon Blanc, trockener Riesling, Pinot Grigio oder ein unkomplizierter Chardonnay, der im Edelstahltank ausgebaut wurde. Bei fetteren Fischen wie Lachs oder Thunfisch können auch etwas körperreichere Weißweine, eventuell mit leichter Holznote, gut harmonieren.

Wie lagere ich Weißwein am besten?

Weißwein sollte kühl und dunkel gelagert werden, idealerweise bei einer konstanten Temperatur zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Flaschen mit Naturkork sollten liegend gelagert werden, um ein Austrocknen des Korkens zu verhindern. Schraubverschlussflaschen können stehend gelagert werden. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und starke Temperaturschwankungen.

Kann man Weißwein ewig lagern?

Nicht jeder Weißwein ist für eine lange Lagerung geeignet. Die meisten Weißweine, insbesondere frische und fruchtige Sorten wie ein junger Sauvignon Blanc oder ein einfacher Riesling, sollten innerhalb von 1-3 Jahren nach der Abfüllung getrunken werden, um ihre Frische zu genießen. Bestimmte Weißweine, wie z.B. große Riesling-Spätlesen, Auslesen oder bestimmte gereifte Chardonnays, können jedoch über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte reifen und eine faszinierende Komplexität entwickeln. Achten Sie hier auf den Jahrgang und die Bezeichnung des Weines.

Was bedeutet „Alkoholgehalt“ bei Weißwein?

Der Alkoholgehalt, angegeben in Volumenprozent (Vol. %), ist ein Maß für den Anteil von reinem Alkohol im Wein. Er entsteht während der Gärung aus dem Zucker in den Trauben. Ein höherer Alkoholgehalt verleiht dem Wein oft mehr Körper und eine wärmere, weichere Textur. Leichte Weißweine haben meist einen Alkoholgehalt zwischen 9 und 11,5 Vol. %, während vollmundigere oder edelsüße Weine auch 12,5 Vol. % und mehr erreichen können.

Welche Rolle spielt die Säure im Weißwein?

Die Säure ist ein entscheidendes Element für die Frische, Lebendigkeit und Balance eines Weißweins. Sie sorgt dafür, dass der Wein nicht „schwer“ oder „flach“ schmeckt und verleiht ihm eine knackige Struktur. Rebsorten wie Riesling und Sauvignon Blanc sind bekannt für ihre ausgeprägte Säure. Die Säure ist auch wichtig für die Lagerfähigkeit von Weißweinen und spielt eine wichtige Rolle bei der Harmonie mit Speisen, da sie Fettigkeit ausgleichen kann.

Was ist der Unterschied zwischen einem Spätlese-Riesling und einer Riesling-Auslese?

Diese Bezeichnungen beziehen sich auf den Reifegrad und damit auf den Zuckergehalt der geernteten Trauben, was in Deutschland gesetzlich geregelt ist. Eine Spätlese wird aus vollreifen Trauben gelesen, die später als die normalen Lesezeiten geerntet werden, und hat dadurch mehr Zucker und Aromen als eine Kabinett. Eine Auslese wird aus besonders reifen, oft auch edelfaulen Trauben selektiv von Hand gelesen und ist noch konzentrierter, was zu komplexeren und oft süßeren Weinen führt. Es gibt auch noch höhere Prädikate wie Beerenauslese (BA) und Trockenbeerenauslese (TBA).